Das Leben nach der Trennung

Warum es dir nach der Trennung erst schlechter geht

Warum es dir nach der Trennung erst schlechter geht

Du bist raus. Die Beziehung war toxisch, das weißt du, und trotzdem geht es dir gerade schlechter als vorher.

Du schläfst schlechter als in den Monaten, in denen ständig Streit war. Du vermisst einen Menschen, der dich schlecht behandelt hat. Und mitten in der Nacht kommt der Gedanke, ob die Entscheidung überhaupt richtig war.

Gärtner kennen das Bild. Setzt du eine Pflanze aus einem zu engen Topf in einen größeren, lässt sie erstmal alle Blätter hängen. Manche wirft sie sogar ab. Sie sieht wochenlang schlimmer aus als vorher, in dem Topf, der sie eingeengt hat.

Der Grund liegt unter der Erde. Die Wurzeln brauchen Zeit, um im neuen Raum anzuwachsen. Oben sieht man davon erstmal gar nichts.

Bei dir ist es ähnlich zu erklären. In der Beziehung ging jede freie Kraft dafür drauf, die Stimmung der anderen Person zu lesen und Ärger im Voraus abzubiegen. Das war anstrengend, und es hat dich gleichzeitig komplett ausgefüllt. Für eigene Gedanken war schlicht kein Platz.

Jetzt ist diese Aufgabe weg. Und in den Raum, der dadurch frei wird, kommt alles rein, was jahrelang keinen Platz hatte. Deshalb wird es erst lauter, bevor es leiser wird.

Genau da bist du gerade. Der alte Topf war zu eng, das wusstest du schon lange. Und trotzdem hängen erstmal alle Blätter.

Wurzeln wachsen zuerst. Alles andere folgt.

Ich bin Alex. Tiefen Liebeskummer und eine toxische Trennung hab ich selbst hinter mir. Daraus ist der Wellenbrecher entstanden.

Vierzehn Tage, und du bist wieder da. Eine Mail am Morgen, mit einem Audio und einem Schritt für den Tag.

Zum Wellenbrecher. Kostenfrei.