Das Leben nach der Trennung

Woran du merkst, dass der Liebeskummer nachlässt

Woran du merkst, dass der Liebeskummer nachlässt

Als Kind hast du bei Gewitter die Sekunden gezählt. Blitz, eins, zwei, drei, Donner. Je mehr Sekunden dazwischen liegen, desto weiter weg ist das Gewitter. Es donnert noch, aber du weißt, es zieht ab.

Beim Liebeskummer ist es genauso. Am Anfang kommen Blitz und Donner gleichzeitig. Ein Gedanke an diesen Menschen, und es kracht sofort.

Manchmal ist es eine Weide an der Landstraße. Ihr habt im Vorbeifahren jedes Mal kurz geschaut, ob die Kühe draußen sind. Jahrelang, ohne dass einer von euch das je bewusst gemacht hätte. Nach der Trennung schaust du an der Stelle monatelang stur geradeaus.

Genau den Abstand übersehen die meisten. Sie merken nur, dass es wieder donnert, und denken, sie stehen noch am selben Punkt wie am ersten Tag. Dabei ist der Abstand längst gewachsen. Aus Sekunden werden Minuten. Aus Minuten wird ein ganzer Nachmittag, an dessen Ende du merkst, dass du mittags vorbeigefahren bist und die ganze Zeit an was anderes gedacht hast. Und irgendwann ist das Gewitter durch.

Irgendwann ist die Weide wieder eine Weide. Kühe drauf oder keine.

Ich bin Alex. Tiefen Liebeskummer und eine toxische Trennung hab ich selbst hinter mir. Daraus ist der Wellenbrecher entstanden.

Vierzehn Tage, damit der Kopf leiser wird. Eine Mail am Morgen, mit einem Audio und einem Schritt für den Tag.

Zum Wellenbrecher. Kostenfrei.