Kopf und Körper nach der Trennung
Warum der Kopf nach der Trennung nachts alles durchgeht

Um halb drei liegt man wach, und der Kopf spielt das letzte Gespräch zum zwanzigsten Mal ab. In Varianten. Einmal so, wie es wirklich war. Einmal so, wie es gelaufen wäre mit dem einen anderen Satz. Und einmal die Version, in der man endlich alles ausspricht, was man sich jahrelang verkniffen hat.
Tagsüber kommt der Kopf da kaum ran, da ist die Arbeit, der Einkauf, das Reden mit Leuten. Nachts hat er dich für sich allein. Und er sucht eine Erklärung. Er glaubt, wenn er die Szene oft genug abspielt, findet er die eine Stelle, an der alles gekippt ist. Dann würde der Schmerz endlich Sinn ergeben.
Diese Stelle gibt es nicht. Eine Beziehung kippt an hundert kleinen Stellen, über Monate. Und der Kopf sucht trotzdem weiter, die ganze Nacht. Er will dich retten.
Ich bin Alex. Tiefen Liebeskummer und eine toxische Trennung hab ich selbst hinter mir. Daraus ist der Wellenbrecher entstanden.
Vierzehn Tage, und du bist wieder da. Eine Mail am Morgen, mit einem Audio und einem Schritt für den Tag.